Luperón
Luperón ist ein beschaulicher Ort mit gut 4.000 Einwohnern an der dominikanischen Atlantikküste. Die Gemeinde Luperón umfasst rund 18.000 Einwohner. Die Provinzhauptstadt Puerto Plata liegt 50 km und die Metropole Santiago, die zweitgrößte Stadt des Landes, 70 km entfernt. Beide Städte mit ihren internationalen Flughäfen erreicht man über gute Straßen in 60 bis 90 min.
Der große Vorteil von Luperón ist die Kombination aus hervorragender Lage und fehlendem Massentourismus. Das garantiert einen ruhigen und sicheren Aufenthalt in wunderschöner Umgebung.
Benannt wurde der Ort im Jahr 1927 nach Gregorio Luperón, einem bedeutenden General im Restaurationskrieg von 1863 bis 1865 und späteren Präsidenten der Dominkanischen Republik. Bis dahin war der Ort als Puerto Blanco bekannt, was heute noch der Name der schönen Marina ist.
Historie ist allgegenwärtig in diesem Teil der Karibik, da Christoph Kolumbus auf seinen beiden ersten Reisen nur wenig westlich von Luperón die beiden ersten Siedlungen in der Neuen Welt gegründet hatte: bei der ersten Reise das heute nicht mehr auffindbare La Navidad und bei der zweiten Reise das nur 15 km westlich von Luperón gelegene La Isabela, das neben wunderschönen Stränden auch die älteste Kirche Amerikas und einen archäologischen Park beherbergt.
Die Infrastruktur von Luperón ist überdurchschnittlich für eine Gemeinde dieser Größenordnung. Hervorzuheben ist das moderne Gesundheitszentrum, das neben einem durchgehend besetzten Ambulatorium auch mehr als 30 stationäre Betten in verschiedenen Abteilungen (von Kardiologie bis Gynäkologie) vorhält.
Die größte Attraktion der Stadt ist der einzigartige weitläufige Naturhafen, der bereits Christoph Kolumbus Schutz für seine Flotte bot und von ihm deshalb Puerto de Gracia (Hafen des Dankes) genannt wurde. Auch heute noch suchen zahlreiche Bootsbesitzer aus den umgebenden Atlantikhäfen bei Sturmwarnungen den Schutz dieses einzigartigen Ortes.
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